Herzlich willkommen…

personal_02_faas_03… auf meiner persönlichen Website. Ich bin Professor für „Politische Soziologie der Bundesrepublik Deutschland“ am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft an der FU Berlin und präsentiere auf diesen Seiten einiges rund um Wahlen, Wahlkämpfe und Wahlstudien, analog wie digital, online wie offline.

Neue Kontaktdaten

Prof. Dr. Thorsten Faas
FU Berlin
Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft
Arbeitsstelle „Politische Soziologie der Bundesrepublik Deutschland“
Ihnestraße 21
14195 Berlin

E-Mail: thorsten.faas@gmail.com
Telefon: +49-30-838-64131

WAHLABEND (und der Tag danach)

… im Großeinsatz für den SWR. Die einzelnen Sendeteile gibts hier aus der SWR-Mediathek:

17:45

18:15

21:00

22:05

Und der Tag danach…

Wahlbingo!

Sie kennen etwa Leute, die nicht wählen wollen? Dann senden Sie sie zu wahlbingo.bpb.de – dort haben Armin Schäfer (Uni Osnabrück) und ich uns in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung mit einigen gängigen Argumenten gegen das Wählen auseinandergesetzt.

Natürlich darf auch ein Video hier nicht fehlen!

Wahlbeteiligung und Wahlpflicht

Noch immer sprechen wir über die Höhe und Struktur der Wahlbeteiligung (wie auch etwaige Mittel zur Steigerung der Wahlbeteiligung) vergleichsweise wenig. Die einhellige Erwartung im Vorfeld der Wahl 2017 ist, dass die Wahlbeteiligung steigen wird. Aber auf welche Höhe? Und mit welchen Folgen?

Mit Deutschlandfunk Kultur (und seinen Hörerinnen und Hörern) habe ich die Frage diskutiert: Brauchen wir eigentlich eine Wahlpflicht? Nachhören kann man das hier.

Beim WDR5 Tagesgespräch ging es um die Frage „Wer darf eigentlich wählen (und wer nicht)?“ Auch darüber ließ sich mit den Hörerinnen und Hörern trefflich diskutieren, hörst Du hier.

Allgemeiner um Fragen der Wahlbeteiligung ging es beim Deutschlandfunk hier.

Und die Frage, was wäre eigentlich, wenn alle Menschen wählen würden, stand im Fokus bei WDR Politikum.

Und natürlich haben wir auch bei #WasmitWahlen ein Video dazu gemacht:

JGU ==> FU

Zum 1. Oktober 2017 werde ich die Professur „Politische Soziologie der Bundesrepublik Deutschland“ an der Freien Universität Berlin übernehmen und damit die Johannes Gutenberg-Universität Mainz verlassen. Das Bild des lachenden und weinenden Auges klingt abgedroschen, trifft aber hier – wie wir Survey-Leute sagen – „voll und ganz“ zu: Ich freue mich auf die neue Herausforderung in Berlin, keine Frage. Aber ich weiß zugleich auch, dass ich mit dem Institut für Politikwissenschaft, dem Fachbereich 02, der JGU insgesamt, aber auch mit Mainz und Rheinland-Pfalz ein Umfeld verlasse, das mich 2012 sehr herzlich aufgenommen und mir seit dem viele Möglichkeiten eröffnet hat. Was ich gemeinsam mit meinem Team in den vergangenen fünf Jahren erreicht habe, wäre ohne die vielfältige Unterstützung ganz vieler Menschen hier nicht möglich gewesen. Dafür möchte ich Euch und Ihnen allen sehr herzlich danken! Es war mir Freude und Ehre zugleich, in Mainz arbeiten zu dürfen – und ich hoffe, mit möglichst vielen in Kontakt zu bleiben, gern auch „über dieses Internet“, sofern es sich denn doch wider Erwarten durchsetzen sollte. Für Fragen aller Art, gerade auch von Seiten der Studierenden, stehe ich gern zur Verfügung.

Wahlkabine – Podcast der bpb

Martin Fuchs, der legendäre „Hamburger Wahlbeobachter“, hat zusammen mit der Bundeszentrale für politische Bildung einen Podcast zur Bundestagswahl 2017 ins leben gerufen, die „Wahlkabine“.

Ich hatte das große Vergnügen, an den ersten beiden Folgen mitwirken zu dürfen:

. Alle Fragen rund um das Wahlrecht haben wir hier diskutiert.
. Und alles rund um Wahlumfragen dann hier.

Und wo wir schon mal gerade bei Podcasts sind – für den „Stimmenfang“ von Spiegel Online war ich hier im Einsatz:
https://soundcloud.com/user-6264341/worauf-es-fur-die-spd-jetzt-ankommt

Demoskopie, Demoskopie, Demoskopie

Nach Trump und Brexit stehen Demoskopen mehr denn je unter Beobachtung… zumindest könnte man den Eindruck gewinnen, wenn man sich anschaut, wie intensiv darüber auch einer Meta-Ebene berichtet und diskutiert wird. Beispiele?

Correctiv hat mit mir über Demoskopie und ihre Herausforderungen gesprochen, nachzulesen hier.

Mit ZEIT Online habe ich ein kleines Facebook Live zum Thema gemacht:

Und „Die Debatte“ hat dem Thema einen ganzen Abend gewidmet, nachzuschauen hier:

Und auch in unserem kleinen YouTube-Kanal bei #WasmitWahlen gehören die Demoskopie-Videos zu jenen, die am besten laufen. Hier das Video zur Frage, wie Demoskopen gewichtet:

Das Video war so erfolgreich, dass wir dazu sogar nochmal ein Update gemacht haben:

Zielgerade des Wahlkampfs 2017: Langeweile? Dynamik? Beides?

Wir sind auf der Zielgerade zur Bundestagswahl 2017; Duell, Dreikampf und Fünfkampf liegen hinter uns. Die öffentliche Wahrnehmung des Wahlkampfs ist umstritten. Ist es langweilig? Oder dynamisch? Oder beides? Was passiert mit der AfD? Können wir Umfragen trauen?

Einige Einschätzungen zum laufenden Wahlkampf habe ich hier Deutschlandfunk Kultur gegeben.

Welche Faktoren – etwa der Wahlomat, aber auch Koalitionsüberlegungen – auf der Zielgerade noch für Dynamik sorgen könnten, habe ich hier für den Tagesspiegel aufgeschrieben.

Und auch mit „Das Parlament“ habe ich im Vorfeld der Wahl über den Wahlkampf und seine (unsicheren) Folgen gesprochen, auch das hier nachzulesen.

Auf Duell folgt Fünfkampf

Da wir kein präsidentielles, sondern ein parlamentarisches politisches System haben, ist es inzwischen gute Tradition, TV-Duelle durch ergänzende Formate zu flankieren und so auch die „kleineren“ Parteien zu Wort kommen zu lassen. Am Montag nach dem Duell gab es im ZDF einen Dreikampf (mit CSU, Grünen und Linken) und in der ARD sogar einen Fünfkampf (mit AfD, CSU, FDP, Grünen und Linken). Den Fünfkampf haben wir auch durch Forschung begleitet – hier gilt also: Stay tuned!

Erste Einschätzungen zum Fünfkampf – gerade auch in Abgrenzung zum Duell – habe ich aber hier schon dem Deutschlandfunk gegeben.

Fieberkurve des TV-Duells 2017

Nun ist es also Geschichte, das TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz. In guter Tradition haben wir diesen Arbeit mit eigener Forschung begleitet, über 200 Menschen an die Universitäten Mainz und Landau eingeladen, sie mit Fragebögen beglückt und Echtzeitmessungen durchgeführt. Das Ergebnis? Die Fieberkurve des TV-Duells 2017. So sieht sie aus:

Was die Zahlen bedeuten? Hier in unserer Pressemitteilungnachzulesen!

Noch am Abend des Duells habe ich übrigens mit FAZ.net noch ein Facebook Live zum Duell gemacht, nachzuschauen hier:

Miniaturwahlkampf 2017 #tvduell

Das TV-Duell am 3. September läutet die ultimativ-finale Phase des Wahlkampfs ein – Millionen von Zuschauern werden vor den Bildschirmen sitzen (viele werden parallel einen Second Screen verfolgen), darunter auch viele, die vom sonstigen Wahlkampfgeschehen nicht arg viel mitbekommen. Genau darin liegt das große Potenzial der Duelle – Reichweite, gerade auch in politikfernere Schichten hinein.

Mit dem Deutschlandfunk habe ich für einen Hintergrundbericht zum TV-Duell gesprochen, nachzuhören (und zu lesen) hier.

Mit der Welt habe ich auch ein längeres Interview zum TV-Duell geführt, nachzulesen hier.

Und mit SAT1 17:30 habe ich im Studio dazu „getalked“ – guckst Du hier.

Und wem das alles nicht genug ist – auch in unserem YouTube-Kanal bei #WasmitWahlen haben wir uns – natürlich – mit TV-Duellen beschäftigt, etwa zur Wirkung solcher Duelle:

AZ + MZeDf = Interviews mit den Mainzer Direktkandidaten

Gemeinsam mit der Allgemeinen Zeitung Mainz haben wir die Mainzer Direktkandidaten zur Bundestagswahl interviewt und via Facebook Live in die Welt gesendet. Die jeweiligen Endprodukte gibt es hier zu sehen:

Begrüßung und Vorstellung

Ursula Groden-Kranich (CDU)

Carsten Kühl (SPD)

Tabea Rößner (Grüne)

David Dietz (FDP)

Martin Malcherek (Linke)

Sebastian Münzenmaier (AfD)

Was mit Medien…

Der Wahlkampf läuft an, das TV-Duell naht, der Wahlomat auch… die Seiten und Sendungen der Medien müssen gefüllt werden. Da ist man doch gerne behilflich. Hier das eine oder andere zum Nachlesen:

Wer lieber was angucken möchte, aber all unsere #WasmitWahlen-Videos schon auswendig mitsprechen kann – guckst Du hier:

Und bei „Zur Sache Rheinland-Pfalz“ habe ich auch mal wieder vorbeigeschaut (ab Minute 6:30)

@mediasres im DLF

Das Thema „Medien und Politik unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Demoskopie“ steht derzeit hoch im Kurs. Gestern habe ich mit Antje Allroggen im Deutschlandfunk bei @mediasres darüber gesprochen – das Interview kann man hier nachhören.

Natürlich haben wir uns auch bei www.wasmitwahlen.de schon mit dem Thema beschäftigt, zB in den folgenden beiden Videos… 🙂

Wahlkampf in Wortwolken

Dass in „Wahlkampf“ das Wort „kämpfen“ steckt, hören wir derzeit täglich. Aber worum kämpfen die Parteien eigentlich? Einfache Antwort: Um unsere Stimmen. Das verlagert die Frage aber nur auf eine höhere Ebene, nämlich: Wie machen sie das? Sie kämpfen letztlich um die Spitzenplätze auf der politischen Agenda.

Salienz-Theorie des Parteienwettbewerbs

Vereinfacht ausgedrückt gilt im Wahlkampf: Wer mit seinen Schokoladen-Themen durchdringt, der ist gut unterwegs auf dem Weg zu einem guten Wahlergebnis. Die Salienz-Theorie des Parteienwettbewerbs etwa sagt, dass sich Parteien vor allem darin unterscheiden, wie intensiv sie über verschiedene Themen sprechen. Klassisches Beispiel: Eine sozialdemokratische Partei würde demnach vor allem über soziale Gerechtigkeit sprechen – und zwar letztlich in der Hoffnung, so auch die öffentliche Agenda zu prägen („Agenda-Setting“) und so wiederum das Wahlergebnis am Ende in ihrem Sinne zu prägen, denn auf diesem Themenfeld gilt die Partei als kompetent. Um das zu bewerkstelligen, hat eine Partei verschiedene Instrumente in der Hand, das Vorstellen von Wahlprogrammen etwa oder das Abhalten von Veranstaltungen. Aber vielleicht redet sie auch gar nicht über Themen, sondern rückt ihr politisches Personal in den Vordergrund. Oder zumindest beides als attraktives Paket.

Externe Schocks

Allerdings haben die Parteien nicht die volle Kontrolle über die Agenda. Zuweilen prägen Themen die politische Agenda, zu denen sich alle politischen Parteien äußern und positionieren müssen, gerade in Wahlkampfzeiten – Naturkatastrophen etwa. Ökonomen würden von „externen Schocks“ sprechen. Und noch dazu stehen die Parteien in einem Wettbewerb zueinander, so dass man auch davon ausgehen kann, dass Parteien zuweilen auch übereinander sprechen… manche mehr als andere.

Parteien, Twitter, Wortwolken

Soweit die graue Theorie. Wir wollen das Kommunikationsverhalten der Parteien im Wahlkampf 2017 genauer unter die Lupe nehmen. Wir nutzen dazu die Twitter-Accounts der Parteien und sammeln alle Tweets, die die Parteien darüber absetzen. Die Tweets unterliegen der vollen Kontrolle der Partei, ihre kommunikativen Schwerpunkte sollten sich hier also klar zeigen. Diese Tweets (einschließlich Retweets) verdichten wir Woche für Woche zu so genannten Wordclouds, „Wortwolken“.

Für die Union in der Woche vom 14. bis zum 20. August sieht das dann so aus:

141 Tweets (und Retweets!) wurden über den Account abgesetzt. Diese Tweets haben wir gesammelt, in ihre Textbestandteile zerlegt und anschließend mit Blick auf die Häufigkeit einzelner Wörter analysiert. Dabei werden auch Namensnennungen (@Name) im Text eines Tweets als Wörter gezählt. Ebenso werden hashtags (#hashtag) als reguläre Wörter behandelt, wobei in beiden Fällen der Indikator (@ bzw. #) entfernt werden. Die Wortwolken zeigen schließlich die am häufigsten verwendeten Wörter grafisch darstellt: Je größer (und zentraler) das Wort in der Wolke, desto häufiger kam es in den Tweets vor. Dargestellt werden alle Wörter, die mindestens zwei Mal innerhalb einer Woche genutzt wurden (ausgeschlossen werden dabei Artikel etc.).

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich diese Wortwolken für die einzelnen Parteien, aber auch über alle Parteien hinweg in den vergangenen Wochen des Wahlkampfs entwickelt haben. Und wir bleiben bis zum Wahltag hier am Ball!

Alle Parteien (zum Vergrößern anklicken!)

CDU

CSU

SPD

Linke

Grüne

FDP

AfD

Merkel gegen Steinbrück 2013

Kürzlich ist unser neues Buch zum TV-Duell 2013 erschienen: Merkel gegen Steinbrück – danke an alle, die zum Entstehen dieses Buches beigetragen haben! Darin enthalten:

  • Thorsten Faas, Jürgen Maier, Michaela Maier (Hrsg.): Merkel gegen Steinbrück: Analysen zum TV-Duell vor der Bundestagswahl 2013 Wiesbaden: SpringerVS, 2017.
  • Thorsten Faas, Jürgen Maier, Michaela Maier: Einleitung – TV-Duelle als Forschungsgegenstand, in: Thorsten Faas, Jürgen Maier, Michaela Maier (Hrsg.): Merkel gegen Steinbrück: Analysen zum TV-Duell vor der Bundestagswahl 2013, Wiesbaden: SpringerVS, 2017, S. 1–9.
  • Thorsten Faas, Jürgen Maier: It’s the media, stupid? Die Bedeutung der medialen Nachberichterstattung des Duells, in: Thorsten Faas, Jürgen Maier, Michaela Maier (Hrsg.): Merkel gegen Steinbrück: Analysen zum TV-Duell vor der Bundestagswahl 2013, Wiesbaden: SpringerVS, 2017, S. 191–206.
  • Thorsten Faas, Jürgen Maier: TV-Duell und TV-Dreikampf im Vergleich: Wahrnehmungen und Wirkungen, in: Thorsten Faas, Jürgen Maier, Michaela Maier (Hrsg.): Merkel gegen Steinbrück: Analysen zum TV-Duell vor der Bundestagswahl 2013, Wiesbaden: SpringerVS, 2017, S. 207–217.